In Nürnberg lang an der Überraschung geschnuppert
Mit einer respektablen Niederlage kehrte die NBBL-Mannschaft von Science City Jena am vergangenen Basketball-Sonntag aus Franken zurück. Die Thüringer unterlagen den vorab favorisierten Nürnberger Nachwuchs-Falken mit 57:75, verbleiben zunächst in der Tabelle der Bundesliga-Staffel Südost hinter Chemnitz und Weißenfels auf dem 7. Platz zurück. Im Kampf um die beiden wichtigen Plätze 5 und 6 wird sich das Team von Trainer Tino Stumpf gedulden und sich die entsprechende Pluspunkte in gegen Kontrahenten mit derselben Kragenweite erkämpfen müssen.
Wir haben mit Blick auf die spielerische Vorstellung trotz der Niederlage eine gute Leistung abgeliefert“, relativierte Jenas Trainer Tino Stumpf das Endergebnis nach dem Duell bei den bereits vorab hoch eingeschätzten Franken. „Die Jungs haben versucht Druck aufzubauen, taktisch viele Inhalte gut umgesetzt. Statistisch befanden wir uns in vielen Bereichen auf Augenhöhe. Ausschlaggebend waren letztendlich die starken Wurfquoten der Nürnberger. Dennoch haben wir bis in die zweite Halbzeit an der Überraschung geschnuppert. Wir müssen in solchen Begegnungen konsequenter den Abschluss suchen. In der Summe geht das Ergebnis natürlich in Ordnung. Wir nehmen neben unserer Zufriedenheit hinsichtlich einer sehr ansprechenden Leistung viele positive Aspekte aus dieser Partie mit und werden in den kommenden Wochen darauf aufbauen können“, so Stumpf.
Während die U19-Auswahl der Ostthüringer den fränkischen Gastgeber im ersten Viertel überraschend konnte, sich nach den ersten zehn Minuten einen 23:14-Vorsprung herausgespielt hatte, konterten die Falke bis zur Halbzeit. Mit einer knappen Nürnberger 38:35-Führung in die Kabinen gehend, blieb Science City Jena auch im Verlauf des dritten Spielabschnitts in Schlagdistanz. Während die Nürnberger mit 53:45 in Front liegend das Schlussviertel eröffneten, fiel in dieser Phase die Entscheidung zu Gunsten der Norisstädter. Angeführt von Nils Haßfurther (20 Punkte) und Moritz Sanders (18 Pkt., 13 Reb.) sicherte sich der Favorit die Punkte routiniert im Endspurt der Partie.
SCJ: Heber 19 Punkte, Memic 9, Foerster 9, Rahn 7 (10 Reb.), Shusel 5, Krause 5, Schneider 3, Becker, Gloser, Dizdar, Heinicke, Tegler,


