Niederlage für Herren 5
Science City Jena 5 gg BV Gera 2 (61:75)
Mit einer äußerst bitteren, weil vermeidbaren, Heimniederlage schloss das Herrenteam von SCJ 5 das Wochenende ab und hat wohl alle Chancen auf Platz 3 in der abschließenden Tabelle vergeben.
Zunächst kam Jena besser ins Spiel und attackierte immer wieder den Korb, um dann Korbleger oder Freiwürfe zu verwandeln (10:4). Nach einer ersten Auszeit der Gäste agierten diese aber aufmerksamer und kamen ihrerseits durch Pässe zum Korb und Offensivrebounds zu leichten Punkten. Zudem wurde der Zug zum Korb von Jena nur sporadisch gut verteidigt. Nachdem es nach den ersten 10 Minuten sehr eng war kam SCJ auch besser in das zweite Viertel und zog wieder auf 6 Punkte davon. Durch teilweise mangelhafte Ballbewegung und zusätzlich zahlreiche verlegte (einfache) Korbleger wurden die Gäste aber stark gemacht und zogen durch einen 12:2-Laif in 5 Minuten vorbei. Erst nach einer Jenaer Auszeit funktionierte der Abschluss wieder, da die Verteidigung aber immer wieder nachlässig agierte blieb der Abstand bis zur Halbzeit nahezu gleich (35:41).
Auch nach dem Seitenwechsel war SCJ zunächst das bessere Team und konnte nach Umstellung der Verteidigung auf eine Zone leicht verkürzen. Während sich dann in der Offensive aber wieder die Abschlussschwäche bei guten Würfen einschlich, war die Verteidigung gegen die Distanzwürfe der Gegner zu unaufmerksam und gewährte in 90 Sekunden drei 3er. Aufgrund von Ballverlusten, schlechten Würfen und den zahlreichen liegengelassenen Korblegern gelangen den Gästen so 17 Punkte in Folge (41:61). Nach 3 erfolgreichen Jenaer Korblegern und aufmerksamer Verteidigung war die Hoffnung zu Beginn des letzten Viertels kurz zurück, ehe wieder 3 Minuten lang alle Chancen vergeben wurden und die Gäste ihren höchsten Vorsprung herausspielen konnten (47:68). Eine Auszeit brachte dann den nötigen Schub, um in der Verteidigung mit bis dahin vermisster Intensität zu Werke zu gehen und entsprechend den Rückstand zu verkürzen. Mittels eines 14:2-Laufs konnte der Rückstand bei 3 Minuten Restspielzeit auf 9 Punkte verkürzt werden (61:70). Allerdings gelang es den Gästen in der Folge erfolgreich auf den Ball zu achten und so das Tempo zu kontrollieren, wobei ein möglicherweise entscheidender Ballverlust von den Unparteiischen nicht gewährt wurde. Vor allem stand sich das Team am Ende durch eigene Ballverluste und hektische Abschlüsse aber selbst im Weg, in den letzten 180 Sekunden konnten weder Freiwürfe noch andere Abschlüsse verwandelt werden. Nun gilt es vor dem Spiel beim ungeschlagenen Spitzenreiter das eigene Selbstvertrauen wieder aufzubauen.


