Auswärtssieg in Gera für Herren 3
Am Samstagnachmittag führte es die dritten Herren zum Auswärtsspiel nach Gera. Gecoacht wurde das Team durch Spielertrainer Jonas Schumann, der schon vor dem Spiel klar machte worauf es ankommen würde: auf den Ball aufpassen und Gera unter Druck setzen.
Dies gelang im ersten Viertel hervorragend: der Offensivmotor von Gera stotterte merklich, während Jena gute Abschlüsse herausspiele. Da die Trefferquote allerdings an diesem Tag nicht gut war, blieben einige Punkte liegen. Trotzdem dominierte Jena das erste Viertel mit 19:5. Gera traf in diesem Viertel lediglich einen Dreier und einen Korbleger gegen Ende des Viertels. Dies roch bereits nach einer Vorentscheidung, allerdings drehte sich im zweiten Viertel der Wind:
Für Jena fielen keine Würfe, die Turnover häuften sich und Gera ging ein ums andere Mal an die Freiwurflinie und traf konstant. So kippte das Spiel total und nach einem 19:2 Run übernahm Gera die Führung. Diese nahmen sie auch mit in die Halbzeit: 32:29.
Im dritten Viertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit mehreren Führungswechseln. Keins der Teams konnte aus diesem Viertel echtes Kapital schlagen, mit 43:42 für Gera ging es in ein spannendes Schlussviertel, in dem Jena den besseren Start erwischte:
So zog man in den ersten 5 Minuten erneut am Gegner vorbei und stellte auf 50:48. Durch einen Dreipunktewurf durch Dizdar schien dann das Momentum endgültig auf die Jenaer Seite zu schwappen, dieser wurde allerdings direkt durch einen wilden Dreier von Gera gekontert. So blieb es dann doch eng, bis Spielertrainer Schumann mit einer Minute Restzeit mit einem Korbleger den Vorsprung auf sechs Punkte stellte und die Ambitionen der mutig spielenden Geraer vernichtete. Nach einem weiteren getroffenen Freiwurf stellte sich das Endergebnis mit 54:61 zur Gunsten von Jena da.
Mit der gezeigten Leistung vor alldem im zweiten Viertel kann man nicht zufrieden sein. Aus einem schon fast gelaufenen Spiel, darf nicht nochmal ein knappes Spiel werden. Dies war wiederum dem Alter des Teams geschuldet: so wurde in der Phase des zweiten Viertels in der gar nichts zusammenlief bewusst auf die Auszeit verzichtet um zu schauen, wie die Spieler auf dem Feld reagieren und selbstständig Adjustments machen. Dies war nicht zielführend aber immerhin eine weitere Erfahrung. Hinzu kamen viel zu viele Turnover. Abschließend konnten die Jenaer über den Sieg glücklich sein und das Team aus Gera durchaus mit der eigenen Leistung zufrieden.
Weiter geht es am nächsten Samstag beim Spitzenspiel gegen den USV Jena.


