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02. 03. 2017

Dezimierte 6. Herren verspielt deutliche Führung

Zu siebt reiste die 6. Mannschaft aus Jena nach Hermsdorf, um dort ihr letztes Auswärtsspiel der Saison anzutreten. Während es für die Hermsdorfer das letzte Saisonspiel war, darf Jena noch zweimal zu Hause antreten.
Das Spiel begann wie gemalt für die Jenaer. Während man sehr stark verteidigte und der Korb wie vernagelt schein, gelang es oftmals schnell umzuschalten und sich gute Würfe oder Layups herauszuspielen, sodass man die ersten 10 Minuten mit 16:4 hinter sich ließ. Auch im zweiten Spielabschnitt gab man den Ton an, war allerdings nicht mehr so gut in der Lage, den Gegner vom Korb weg zu halten. Zu leicht konnten die Hermsdorfer teilweise die Zone der Jenaer schlagen und zu einfachen Punkten kommen. So ging es mit einem 32:20 in die Halbzeitpause. Das dritte Viertel war im Prinzip ein Abriss vom Zweiten, man fand offensiv Lücken, offenbarte allerdings auch die ein oder andere Schwachstelle. Dennoch setzte man sich zwischenzeitlich auf 45:27 (26. Minute) ab. Danach merkte man jedoch dem kleinen Kader die Belastung des Spiels an. Während Hermsdorf immer munter wechseln konnte, gingen die Männer aus Jena immer mehr auf dem Zahnfleisch. Die Folge war, dass man in der Defense immer häufiger einen Schritt zu langsam und beim Rebound nicht konzentriert genug war. Drei Minuten vor Schluss gelang es dem Heimteam dann, den 18-Punkte-Vorsprung aufzuholen (54:54) und sich in der Folge abzusetzen. 30 Sekunden vor Schluss lag man dann mit fünf Punkten zurück. Ein Wahnsinnsdreier von Hafermann brachte die Mannschaft nochmal auf zwei Punkte ran. Man war gezwungen zu foulen. So kassierte besagter Hafermann sein fünftes Foul und man musste zu viert das Spiel beenden. Doch der Gefoulte verwarf beide Würfe, der Rebound landete in den eigenen Reihen und man wurde selbst an die Linie geschickt. Beide Würfe landeten in der Reuse – Ausgleich! Doch was tun? Man war zu viert und eine Verlängerung in Unterzahl auf dem Zahnfleisch gehend zu gewinnen – undenkbar. Man entschied sich, absichtlich zu foulen, um mit dem letzten Angriff des Spiels noch die Chance auf den Sieg zu haben. Der Gefoulte traf nur einen Freiwurf und es waren noch sieben Sekunden übrig. Man kam nochmal in die gegnerische Hälfte, doch Aufbauspieler Steinhaußen war, belagert durch 3 Gegenspieler mit einer Menge Kontakt, nicht in der Lage, eine Korbaktion zu Stande zu bringen. So verlor das Team nach einem tollen Fight extrem bitter mit 63:62.