Regio: Vorzeitigen Klassenerhalt verpasst
Mit einer 80:97-Niederlage kehrte die 2.Mannschaft von Science City Jena am vergangenen Wochenende von der BG Leitershofen/Stadtbergen zurück. Der Regionalliga-Aufsteiger von Trainer Farsin Hamzei unterlag den Schwaben nach einer durchwachsenen Leistung und personell gehandicapt, rangiert sieben Spieltage vor Saisonende mit neun Erfolgen auf dem 7. Platz im 14er Feld der Regionalliga Südost. Für den zum sicheren Klassenerhalt benötigten Sieg haben die Saalestädter nun noch sieben Anläufe, wollen jedoch gleich die nächste Möglichkeit am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Herzogenaurach (15.00 Uhr, Halle im Sportgymnasium) nutzen.
Im Duell bei den abstiegsbedrohten Gastgebern aus dem Landkreis Augsburg starteten die Schwaben fokussierter und intensiver in die Partie, erspielten sich eine frühe 19:9-Führung (7.), die Jena erst zu Beginn des zweiten Viertels bis auf 23:21 (11.) verkürzen konnte. Dennoch blieben die Hausherren das spielbestimmende Team, erhöhten ihren Vorsprung über 36:26 (15.) bis zur Halbzeitpause auf 48:35. Auch im Verlauf des dritten Viertels übernahmen die Saalestädter meist nur die Rolle des zweiten Siegers. Während Science City Jena zwischenzeitlich immer wieder zur Aufholjagd ansetzte, konterte die BG Leitershofen/Stadtbergen clever und routiniert, konservierte die meist im zweistelligen Bereich pendelnde Führung bis Ende des dritten Spielabschnitts (73:60). Entschieden wurde das Duell schlussendlich in der Startphase des letzten Viertels. Konstant punktend, setzten sich die Schwaben Punkt für Punkt ab, bevor ein Korbleger des statistisch alle Akteure überragenden Nedim Hadzovic zum 87:66 (35.) alle Jenaer Gedankenspiele hinsichtlich eines Auswärtssieges beendete. Ein leichtes Jenaer Plus bei den Ballverlusten sowie eine deutlich für die Gastgeber sprechende Reboundstatistik sprachen am Ende für den gerechten Spielausgang eines Regionalligaspiels, welches die Jenaer in der Hinrunde noch mit 77:61 gewonnen hatten.
„Während Jan Heber und Raphael Holthaus heute eine sehr starke Leistung abgeliefert haben, konnte der Rest des Teams sein wahres Leistungsvermögen nicht abrufen“, konstatierte Jenas Trainer Farsin Hamzei nach dem Spiel. „Wir waren mental nicht auf der Höhe, haben uns zu viele Fehler geleistet und den Ball nicht gut bewegt. Im Großen und Ganzen war das keine keine gute Leistung unserer Mannschaft. Vor allem die jungen Spieler müssen nach einer längeren Fahrt lernen physisch vor allem aber auch mental dagegenzuhalten. Das war heute nicht der Fall. Wir sind nicht in unseren Rhythmus gekommen, waren gedanklich immer einen Schritt zu spät“, so Hamzei.
SCJ: Garrett 20 Punkte (11 Reb.), Heber 18, Holthaus 17, Cardenas 134, Rietschel 4, Rahn 3, Shusel 3, Foerster 2, Schneider, Krause, Morschhäuser


