Vermeidbare Niederlage in Charlottenburg
Mit einer 60:76-Niederlage kehrten Jenas Nachwuchs-Basketballer am vergangenen Sonntag aus Berlin zurück. Die Mannschaft von Trainer Torsten Rothämel unterlag dem DBV Charlottenburg nach einem völlig verkorksten Startviertel, lief diesem Rückstand über die restlichen drei Spielabschnitte hinterher. Nach der sportlich erfolglosen Reise in die Hauptstadt rangiert die JBBL-Auswahl der Thüringer in ihrer Relegations-Gruppe auf dem vorletzten Platz, steht punktgleich mit den U16-Teams aus Rostock und Leipzig vor der abgeschlagenen NINERS Academy aus Chemnitz
„Wir haben uns leider erneut mit einer hohen Fehlerquote das Leben schwer gemacht und am Ende auch die Niederlage selbst zu verantworten. Unsere Motivation und Entschlossenheit hat gleich zu Beginn des Spiels mit einem sehr schwachen Start einen herben Dämpfer erhalten“, sagte Jenas Trainer Torsten Rothämel nach dem Spiel. „Trotzdem wäre es meiner Meinung nach auch mit dem schnell kassierten hohen Rückstand möglich gewesen, das Spiel zu drehen, denn in der zweiten Halbzeit sind wir ja zunächst dran geblieben und sogar mehrfach auf eine einstellige Differenz herangekommen. Leider haben wir dann aber das Momentum immer wieder mit ärgerlichen Fehlern selbst zunichte gemacht und somit auch das Spiel verloren. Insgesamt ist einfach unsere Fehlerquote mit 36 Ballverlusten an beiden Enden des Feldes zu hoch gewesen, um sie zu kompensieren. Wir haben jetzt die Hälfte der Relegationsspiele absolviert und immer noch die Chance, das Heimrecht über die Platzierung auf 3 oder 4 zu erlangen. Wir müssen zuversichtlich bleiben, die Jungs müssen noch motivierter weiter arbeiten. Dann können wir vielleicht noch den ein oder anderen Sieg für eine bessere Ausgangsposition in den Playdowns aus dem Feuer reißen. Ich glaube fest daran, dass wir das schaffen können“, so Rothämel.
Während Science City Jena im Auftaktviertel keinen Rhythmus fand, nach den ersten zehn Minuten bereits mit 6:21 in Rückstand lag, entwickelte sich der zweite Abschnitt deutlich ausgeglichener. Die Phase bis zur Halbzeit mit 22:16 erfolgreich absolvierend, hatten die Thüringer zum Kabinengang auf 28:37 verkürzt. Nachdem das Duell über weite Teile der zweiten Hälfte eng und umkämpft verlief, ging der Sieg letztlich verdient an die Charlottenburger, die ihren zu Beginn der Partie herausgespielten Vorsprung bis zur Schlusssirene über die Zeit brachten.
SCJ: Wohlfarth 24 Punkte (17 Reb.), Franz 14, Wolke 8, Lorber 5, Teichert 4, Mayr 2, Otto 2, Schöps 1, Büchner, Geßner, Müller, Ganskij


