Erfolgreicher Doppelschlag des Jenaer JBBL-Teams
Zwei Spiele in zwei Tagen gehen bei Spielern und Trainer gleichermaßen an die Substanz. Auch oder vor allem im Nachwuchsbereich der U16-Basketball-Bundesliga. Dennoch bewies das JBBL-Team von Science City Jena sowohl am Samstag als auch am Sonntag viel Stabilität und noch mehr Ausdauer. Mit einem erfolgreichen Doppelschlag in Dresden und gegen Chemnitz erwischten die Jenaer Bundesliga-Youngster ein Basketball-Wochenende zum Einrahmen.
Nachdem das Team von Trainer Torsten Rothämel am Samstag die beiden wichtigen Pluspunkte mit einem knappen 64:61-Sieg aus Elbflorenz entführen konnte, setzten die Jenaer Jungs am Sonntag nach und drehten eine bereits verlorengeglaubte Partie gegen Chemnitz noch in einen 74:72-Erfolg. Mit zwei Siegen und einer Niederlage rangiert der Nesthäkchen-Nachwuchs des Bundesliga-Erstligisten punktgleich mit Spitzenreiter Higherlevel Berlin in seiner Vorrundengruppe auf dem 4. Platz, darf optimistisch auf die kommenden Wochen blicken.
Völlig unterschiedlich entwickelten sich dabei die Spielverläufe der beiden Partien innerhalb von 48 Stunden. Während die Jenaer JBBL-Combo in Dresden nach starker Vorstellung über die ersten drei Viertel (24:16, 14:15, 21:14) mit 59:45 in Front lag, sich gegen die bis zur Schlusssirene wehrenden Titans verdient über die Ziellinie retten konnte, entwickelte sich gegen Chemnitz ein wahrer Krimi. Nach dem Startabschnitt noch mit einem ausgeglichenen 14:14 auf Augenhöhe liegend, gingen die jungen NINERS mit einer 34:30-Pausenführung in die Halbzeitkabinen. Nachdem Chemnitz auch den dritten Abschnitt zu seinen Gunsten entschied, in der 30. Minute mit 51:44 die Nase vorn hatte, drehte Science City die Partie nervenstark in den Schlusssekunden.
„Wir sind natürlich stolz und sehr zufrieden mit den beiden Ergebnissen, auch wenn die Spiele sehr nervenaufreibend waren. Die Jungs haben bravourös gekämpft und als Team sehr gut zusammengehalten“, lobte JBBL-Trainer Torsten Rothämel nach dem doppelt erfolgreichen Wochenende. „So konnten einige spielerische Durststrecken gut überwunden werden. Sicherlich hat uns der knappe Sieg in Dresden auch mentale Stärke für die Partie gegen Chemnitz gegeben. Auch wenn sich die Spielverläufe sehr unterschiedlich entwickelten. In Dresden waren wir bereits auf 14 Punkte enteilt und haben am Ende den Sieg über die Linie gerettet - gegen die Niners lagen wir mit 14 Zählern zurück und konnten den Kontrahenten noch in letzter Sekunde abfangen. Wenn wir weiter erfolgreich sein wollen, müssen wir aber spielerisch zulegen und bessere Lösungen in der ein oder anderen Situation finden“, so Rothämel.
SCJ vs. DRE: Franz 20 Punkte, Segeth 15, Otto 12, Schöps 8, Walter 7, Ganskij 2, Rothammel, Huster, Hellriegel, Rohmeyer, Mohammad, Eiweleit
SCJ vs. CHE: Otto 25 Punkte, Franz 17, Müller 9, Segeth 6, Schöps 5, Ganskij 5, Huster 4, Walter 2, Mohammad 1, Völker, Rohmeyer, Eiweleit


