Nur hauchdünn vom fränkischen Meisterprogramm geschlagen
Mit einer knappen 52:54-Niederlage kehrte das NBBL-Team von Science City Jena am zurückliegenden Basketball-Wochenende aus Franken zurück. Die U19-Auswahl der Saalestädter unterlag dem favorisierten Nachwuchs des TSV Breitengüßbach nach großem Kampf und trotz einer leidenschaftlichen Vorstellung, musste sich dem NBBL-Meister des Jahres 2016 erst in der Schlussphase beugen.
"Ich möchte unseren Jungs ein großes Kompliment machen. Wir haben ein Top-Team herausgefordert und an den Rand einer Niederlage gebracht, nachdem wir die Härte und Physis des Gegners angenommen haben dagegenhalten konnten“, sagte NBBL-Coach Tino Stumpf nach der Partie. „Aus meiner Sicht ist es sehr schade, dass wir uns für diese couragierte Leistung nicht selbst belohnt konnten. Trotzdem nehmen wir ganz viele positive Aspekte in die kommenden Aufgaben mit. Zwei Niederlagen mit lediglich zwei Zählern Differenz sind im ersten Augenblick natürlich bitter. Mit etwas mehr Wurfglück oder Konzentration an der Freiwurflinie hätten wir gut und gern auch ungeschlagen in der Tabelle ganz vorn stehen können. So sind wir jetzt schon etwas unter Druck, aber wir werden die Situation meistern und dem nächsten Top-Team am Samstag den nächsten großen Kampf liefern. Dann hoffentlich mit dem besseren Ende für uns", so Stumpf.
Aufgrund einer geschlossenen und konzentrierten Mannschaftsleistung mit 14:11 in die erste Viertelpause gehend, intensivierten die Gastgeber des mit zahlreichen Meisterschaften dekorierten Bamberger Nachwuchsprogramms ihre defensiven Bemühung. Der Jenaer U19-Kader versuchte bis zur Halbzeit Schritt zu halten, musste allerdings die individuelle Qualität der jungen Franken anerkennen. So verabschiedeten sich beide Kontrahenten mit einer Breitengüßbacher 29:20-Führung in die Kabinen. Vom starken Kristofer Krause angetrieben, kämpfte sich Science City Jena nach der Pause zurück ins Spiel, verkürzte im Verlauf des dritten Spielabschnitts nicht zuletzt durch eine aggressive Pressverteidigung bis auf 35:37. So musste das letzte Viertel für die Entscheidung sorgen. Anfänglich die Schlagzahl auf einem hohen Level etablierend, war es der Jenaer Mannschaft gelungen, sich bis zur 37. Minute einen sensationell anmutenden 49:42-Vorsprung zu erspielen. Doch die Hausherren konterten ein letztes Mal, sorgten mit einem starken 12:3-Endspurt für den finalen Richtungswechsel dieser Partie. Bereits am Samstag ab 15.00 Uhr empfängt die Jenaer NBBL-Mannschaft den Konkurrenten der Nürnberg Falcons BC auf dem Parkett des Jenaer Sportgymnasiums.
SCJ: Krause 17, Kadasi 8, Shusel 7, Foerster 5, Schneider 4, Sturcel 4, Dizdar 3, Domrös 2, Schenderlein 2, JP Becker – Mayr, Teichert (DNP)


