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22. 01. 2018

Regionalliga-Basketballer kassieren bittere Niederlage in den Schlusssekunden

Mit einer hauchdünnen 81:82-Niederlage gegen Herzogenaurach bleibt die 2. Mannschaft von Science City Jena nach dem ersten Heimspiel des Jahres 2018 ohne Erfolgserlebnis. Die Bundesliga-Reserve der Saalestädter kassierte den spielentscheidenden Korb 2,5 Sekunden vor dem Ende, verfehlte den letzten Wurf mit der Schlusssirene und musste das Parkett als zweiter Sieger verlassen. Während Jenas Flügelspieler Justin Smith die Ostthüringer neun Sekunden vor Ultimo mit 81:80 in Front gebracht hatte sorgte ein Mitteldistanzwurf von Michael Kaiser im Duell der beiden direkten Kontrahenten für die späte Entscheidung. Mit diesem Spielausgang verbleiben die Thüringer auf dem vorletzten Rang der Regionalliga Südost, belegen punktgleich mit Rosenheim und Bamberg den 13. Platz im 14er Feld.

„Wir haben heute in der ersten Hälfte nicht mit der Intensität gespielt, wie sie nötig gewesen wäre um Herzogenaurach zu schlagen“, betonte Jenas Trainer Chris Schreiber nach dem Spiel. „Ich habe den Jungs in der Kabine gesagt, dass wir in der zweiten Hälfte mit mehr Energie und Leidenschaft spielen müssen wenn wir zurück kommen wollen. Das hat Team hat im dritten und vierten Viertel viel Charakter bewiesen und sich in das Duell zurückgekämpft. Die gute Trefferquote der Herzogenauracher, speziell aus der Distanz, hat dann leider den Unterschied ausgemacht“, so Schreiber abschließend.

Während die Gäste den besseren Start erwischten, sich nach dem Auftaktviertel einen 23:13-Vorsprung herausarbeiten konnten, blieb die Mannschaft aus der Sportartikel-Metropole auch bis zur Halbzeit zunächst das spielbestimmende Team. Mit einer, gemessen an den Spielanteilen der ersten Hälfte, verdienten 42:28-Führung verabschiedete sich die Longhorns Herzogenaurach in die Halbzeitkabine. Erst nach dem Kabinengang fand Science City den entsprechenden Rhythmus um sich im Duell der beiden Tabellennachbarn zurückzumelden und verringerte den Vorsprung der Franken Punkt um Punkt. Bis zur 30. Minute auf 56:61 verkürzend, entwickelte sich im Schlussabschnitt eine eng umkämpfte Partie, welche mit zunehmender Spielzeit an Dramatik zunahm. Nachdem Justin Smith in der 35. Minute auf 71:71 ausgleichen konnte, schien das Ergebnispendel zu Gunsten der Thüringer zu kippen. Doch die Gäste behielten in einer knappen und von sechs Führungswechseln gekennzeichneten Schlussphase die Nerven, sorgten mit ihrem glücklichen jedoch nicht unverdienten finalen Wurf für die späte Entscheidung.

SCJ: Smith 32, Heber 20, Rahn 11, Glück 6, Shusel 6, Krause 4, Foerster 2, Becker, Schneider, Kadasi, Smollich, Meier