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27. 02. 2018

Science City Jena 5 gg TVG Hermsdorf (55:60)

Nach der längeren Spielpause aufgrund der Winterferien wollte die Herrenmannschaft von Science City Jena 5 in die Erfolgsspur zurückkehren und wie bereits in der Hinrunde gegen die Gäste aus Hermsdorf gewinnen. Wie im ersten Spiel entwickelte sich zum Schluss hin eine enge Begegnung, bei der diesmal die Gäste das glücklichere Ende für sich hatten.

Über weite Strecken konnten die Hausherren dennoch mit der Spielweise zufrieden sein, allerdings war ihnen an diesem Samstag das Wurfglück alles andere als hold. Nachdem zu Beginn gegen die Zone der Gäste kaum etwas gelingen wollte und man in einem unansehnlichen ersten Viertel mit 9:14 hinten lag, wurde im zweiten Viertel die Defense druckvoller und mit den erfolgreichen Abschlüssen im Fastbreak auch das Vertrauen in die eigenen Distanzwürfe wieder größer. Durch ein 29:10 konnte ein eigentlich komfortabler Halbzeitvorsprung von 38:24 herausgespielt werden, allerdings konnte Hermsdorf zu Beginn der zweiten Halbzeit durch individuelle Klasse ihrer Scorer den Rückstand schnell wieder minimieren. Letztlich konnten bei den Gästen nur 4 Spieler Punkte erzielen, oft genug war die Helpdefense von SCJ aber nicht konsequent genug.

Nach dem Seitenwechsel gelangen SCJ trotz einiger Steals dann keine Fastbreak-Punkte mehr, und auch von außen war der Korb wie vernagelt. Zahlreiche gut herausgespielte und offene Distanzwürfe gingen immer wieder auf den Ring, durch ihre Größe konnten die Gäste trotz ihrer Zonenverteidigung die meisten Rebounds sichern und so das Spiel langsam drehen. Nach einer Auszeit wurden der Zug zum Korb und Cuts gegen die Zone wieder konsequenter umgesetzt und das Spiel so in der 38. Minute beim 55:55 ausgeglichen. Leider wurden in den letzten 2 Minuten dann nicht mehr die richtigen Entscheidungen auf dem Feld getroffen und auch immer wieder schlechte Würfe genommen, so dass letztlich die Gegner aufgrund stop-the-clock Fouls den Vorsprung nochmal entscheidend ausbauen konnten. Das Schlussviertel ging trotz guter Ballbewegung mit 4:16 verloren, die eigenen Schwächen aus der Distanz und von der Freiwurflinie gilt es für die nächsten Spiele in den Griff zu bekommen.