SCIENCE CITY JENA BIG ZAHLT VIEL LEHRGELD BEIM LETZTEN EYBL-TURNIER IN KOMOROW (POLEN)
Die Rundreise durch Europa mit 3 Turnieren in der European Youth Basketball League (EYBL) sowie 4 Stationen in der Central European Youth Basketball League (CEYBL) ist für die Jenaer U14 zu Ende. Was mit einem phantastischen Ausflug nach St.Petersburg in Russland im Herbst begann, endete nun im polnischen Komorow gut ein halbes Jahr später. Und es war noch einmal Schwerstarbeit für die Basketballtalente von Science City Jena, die dieses Projekt unter Beteiligung von BiG Gotha durchführten. 3 Spieler von BiG unterstützten das Jenaer Team, dazu kam noch ein Spieler aus Halle von der Sportschule. Schwerstarbeit vor allem deshalb, weil leider im Vorfeld des Turnieres 4 Spieler mit Verletzungen ausfielen, die gerade im Bereich Athletik und Größe das Profil des Teams enorm prägen. So war man in Komorow bei Warschau in allen 5 Spielen leider physisch klar unterlegen und musste letztlich viel Lehrgeld bezahlen. 5 Niederlagen, keine davon wirklich knapp, ist aber unter den Voraussetzungen kein Beinbruch – und wenn es die Basketballtalente schaffen, ihre Lektionen zu lernen, dann werden sie aus den Spielen viel mehr mitnehmen können als aus dem ein oder anderen ungefährdeten Sieg in der Mitteldeutschen Liga.
Die Spiele in der Reihenfolge:
Science City Jena BIG – Dnipro (Ukraine)
39:55 (10:32)
Beste Werfer: Julian Dölz (12), Tom Bühren (8)
Science City Jena BIG – AS Pomerania (Polen)
48:78 (29:43)
Beste Werfer: Julian Dölz (15), Tim Otto (9)
Science City Jena BIG – Sporta Bode (Lettland)
45:66 (19:32)
Beste Werfer: Finn Schwaiger (10), Steve Heinrich (8)
Science City Jena BIG – BA Komorow (Polen)
38:67 (9:32)
Beste Werfer: Julian Dölz (7)
Science City Jena BIG – BC Falcon (Dänemark)
29:51 (12:29)
Beste Werfer: Domenic Simon (7), Julian Dölz (5).
Zum Team gehörten: Raphael Falkenthal, Finn Schwaiger, Tom Bühren, Tim Otto, Tim Rothämel, Martin Geuther, Steven Heinrich, Emil Stahr.
Als Gastspieler ergänzten: Julian Dölz (Gotha), Jonas Gröger (Gotha), Lenni Kunzewitsch (Gotha), Domenic Simon (Halle) die Spieler von Science City Jena.
Trainer Tino Stumpf:
„Das war insgesamt kein leichtes Wochenende. In der Vorwoche noch das CEYBL-Finale in Tschechien, dann nach kurzer Regenerationspause die nächste lange Fahrt. Da war die Belastung insgesamt schon recht hoch, dazu noch die Verletzungen einiger Leistungsträger, das hat uns zu schaffen gemacht. So waren wir einfach in zu vielen Bereichen zu deutlich unterlegen, konnten nie wirklich Zugriff auf die Gegner entwickeln und liefen eigentlich immer hinterher. Trotzdem habe ich den Jungs gesagt, dass sie erhobenen Hauptes nach Hause fahren können, denn sie haben gekämpft und alles gegeben, was ging. Manchmal reicht das eben nicht – und trotzdem lernt man gerade aus solchen Turnieren am meisten. Die Trauben hingen in der EBYL für uns sehr hoch, nur 1 Sieg nach drei Turnieren spiegelt das wieder. Aber das ist ok und sollte uns antreiben, weiter hart zu arbeiten. Platz 5 in der Enabrechnung der CEYBL, unter anderem gekrönt mit dem Sieg beim Heimturnier im Januar, zeigt ja, dass sich die Mühen dann doch lohnen. Bedanken möchte ich mich zum Schlußnoch bei der Unterstützung aus Gotha und bei meinen Basketballfreunden aus Halle und vom MBC.“


