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25. 02. 2018

Science City unterliegt beim Tabellendritten auf den letzten Metern

Mit einer gleichermaßen knappen wie respektablen 77:81-Niederlage kehrte die Jenaer Bundesliga-Reserve vom Gastspiel beim Tabellendritten aus Treuchtlingen zurück. Der Kader von Trainer Chris Schreiber unterlag bei den favorisierten Mittelfranken erst nach großem Kampf in der Schlussphase, musste sich in den finalen Sekunden der Routine des Gastgebers beugen. Ungeachtet des Spielausgangs präsentierten sich die jungen Ostthüringer konzentriert, motiviert und kämpften bis zum Ende trotz ihrer Außenseiterrolle mit viel Einsatz und Leidenschaft. Letztendlich profitierten die Franken von einem deutlichen Plus an der Freiwurflinie, verwandelten starke 25 von 29 Schüsse, während Science City lediglich elf Würfe zugesprochen bekam, davon neun Schüsse verwandelte.


„Es war ein durchgängig enges und umkämpftes Duell, dass meine Mannschaft bis zur sprichwörtlich letzten Sekunde offen halten konnte“, bilanzierte Jenas Coach Chris Schreiber nach der Niederlage. „Trotz der kämpferisch starken Leistung ist es uns leider nicht gelungen, uns selbst zu belohnen. Ich denke, dass es heute beide Teams verdient gehabt hätten zu gewinnen, aber das ist im Basketball nun eben nicht möglich. Aus unserer Sicht bleibt zu konstatieren, dass uns am Ende vielleicht das Glück des Tüchtigen gefehlt hat. Auch wenn wir es ganz gut verstanden haben, die tragenden Säulen des Gegners unter ihrem Saisonschnitt zu halten, sind dafür andere Akteure eingesprungen. Wir gehen zwar mit leeren Händen aus dem Spiel, konnten das Parkett jedoch erhobenen Hauptes verlassen“, so Schreiber.

Während sich die jungen Saalestädter in dem eher punktearmen Startabschnitt eine frühe 6:2-Führung (3.) herauswerfen konnten, drehten die Franken das Duell bis zur Viertelpause auf 17:14. Doch Science City ließ sich vom Rückstand nicht aus dem Rhythmus bringen, kämpfte tapfer und kippte die Partie erneut zu seinen Gunsten (12., 29:24). Erst ab Mitte des zweiten Abschnitts bekam der VfL besser Zugriff auf die Partie, drehte das Spiel in der 17. Minute mit einem Distanzwurf auf 36:34, bevor es den Gastgebern bis zum Ende der ersten Hälfte gelang, sich eine, gemessen an den knappen Spielständen, komfortable 42:37-Halbzeitführung herauszuarbeiten.Auch nach dem Kabinengang blieb das Spiel eng und umkämpft, hangelte sich mit voranschreitender Spielzeit durch knappe und die Führung betreffende wechselnde Zwischenstände. Nachdem Jenas Flügel Justin Smith in der 26. Minute mit einem Korbleger zum hauchdünnen 52:51-Gästevorsprung getroffen hatte, sollten bis zur letzten Viertelpause weitere fünf Führungswechsel folgen, an deren Ende das fränkische Team von Trainer Stephan Harlander mit 61:57 in Front lag. Über die ausgeglichenen Spielstände 63:63 (32. - 3er Kadasi) und 71:71 (35.- Korbleger Heber) näherte sich das Duell seiner entscheidenden Phase, in welcher der Tabellendritte den letztendlich ausschlaggebenden Erfahrungsvorsprung besaß und die glücklicheren Händchen bewies, um den knappen Favoritensieg über die Ziellinie zu schieben.

SCJ: Smith 24 Punkte, Rahn 14, Kadasi 13, Heber 6, Glück 5, Schneider 4, Meier 4, Radojicic 3, Foerster 2, Krause 2